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Meisterklasse Abschlussprojekt Freiheit

  • 25. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Mein Projekt erhält den Namen „Fäden der Freiheit - Wege, Richtung und Entfaltung“.

Ich lasse Euch in diesem Blogbeitrag an meinen Freiheitsideen teilhaben.


„Fäden der Freiheit – Wege, Richtung und Entfaltung“

verbindet textile Techniken, enthält eine grosse Materialvielfalt und nutzt eine symbolische Bildsprache zu meiner sehr persönlichen Interpretation von Freiheit. Mit den offenen, fliessenden Strukturen aus Fäden, Geflecht und Stickerei möchte ich klare Grenzen durchbrechen und Bewegung und räumliche Tiefe schaffen. Meine Vögel, die Käfer, ein Flusslauf, Landschaften und organische Formen sollen dabei für Aufbruch, Wandel und die Vielfalt des Lebens stehen.

Besonderen Wert habe ich auf das Zusammenspiel zwischen traditioneller Handarbeit und frei wirkenden Elementen gelegt: Wege, Verbindungen und Richtungen ziehen sich durch meine Arbeit und sollen Freiheit nicht als Zustand, sondern als Prozess erscheinen lassen. Mit den unterschiedlichen Materialien und Techniken möchte ich die Vielschichtigkeit meiner Erfahrungen widerspiegeln – zwischen Orientierung, Wachstum, Loslösung und Verbundenheit.

In dieser Arbeit stecken sehr viele meiner Gedanken, verschiedene Techniken und persönlicher Ausdruck.


Das ist das fertige Werk:




Und hier verschiedene Detailaufnahmen:

das zentrale Element - meine Provence Landschaft - diese Landschaft steht für Freiheit, die Bäume darum symbolisieren die Welt und leiten zu den einzelnen Teilen der Gesamtarbeit über.



Ein sehr wichtiger Teil - der Flusslauf aus Peddigrohr mit Einflechtungen aus Kordeln und Filzschnüren. Wasser findet immer seinen Weg in die Freiheit und lässt sich nicht begrenzen.



Meine Käfer (St. Galler Stickerei), sie stehen für die Insekten, die überall vertreten sind und in Freiheit leben.



Ein Kompass, der Freiheit und Frieden in alle Himmelsrichtungen bringen soll.



Die Galaxie, die dafür steht, dass Freiheit bis ins Weltall reichen soll.



Ein Vulkan mit textiler Lava, welches ebenfalls immer seinen Weg in die Freiheit findet.



Meine Ausschnittstickereien, die durch unterschiedliche Lace Füllungen den Freiheitsgedanken weitertragen.



Goldworkblätter die symbolisch für die Natur stehen. Mit den Jahreszeiten ist die Natur in einem stetigen Kreislauf und entwickelt sich frei und ungebunden.



Fliegende Vögel - für mich der Inbegriff von Freiheit. Mit ihrer Leichtigkeit sind sie frei und ungebunden und finden ihren eigenen Weg.


Der Wächter über meinem Vogelpanel - "Gute Mädchen kommen in den Himmel - böse überall hin".




Die Möven haben auch über den Rahmen hinaus ihren Weg in die Freiheit gefunden.



Auch die Planeten und die Himmelsrichtungen laufen über den Rahmen hinaus .....




Das ist es also mein Abschlussprojekt der Meisterklasse bei der International School for Textile Arts.

Herzlichen Dank an meinen Schwager Peter für die Erstellung des Rahmens aus Nussbaum und der Peddigrohrteile, die dieses Werk zu etwas ganz Besonderem machen! Der kreative Austausch hat mir grossen Spass gemacht!


Und dann natürlich ein riesiges Dankeschön an meine Tutorin Bärbel I. Zimber für ihre fachliche und künstlerische Begleitung. Der Austausch und die Anregungen haben mir sehr weiter geholfen.


In meinem Abschlussprojekt stecken rund 250 Stickstunden und es ist 80 x 120 cm gross.

Folgende Sticktechniken kamen zum Einsatz: Needle Lace, Ausschnittstickerei, Elemente der Weissstickerei, Stumpwork, Needle Painting, Metallstickerei, Mixed Media Techniken, Kordeln und Surface Embroidery. Fast alle verwendeten Materialien inklusive der Stoffe habe ich selber von Hand gefärbt. Schon diese Färbungen waren ein kreatives Abenteuer!


Und hier noch einmal eine Gesamtaufnahme des Werkes:



 
 
 

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